Der Weg ins Ehrenamt
Eine Kurzdarstellung

Am Anfang steht das gegenseitige Kennenlernen. Dafür bekommen Sie von uns einen Fragebogen, der Ihnen und uns als Grundlage für ein persönliches Kennenlerngespräch dient. In diesem Gespräch beantworten wir Ihre Fragen, klären wir gegenseitige Erwartungen, bekommen einen Eindruck voneinander. Haben sich beide Seiten füreinander entschieden und der Kursplan für den aktuellen Kurs passt in Ihren Terminkalender, sind Sie Teilnehmer / Teilnehmerin. Für die Vorbereitungszeit erwarten wir von allen Teilnehmern eine hohe Verbindlichkeit.

Auf Grund der aktuellen Situation können wir noch keine Termine für Kurse planen. Wir bitten um ihr Verständnis.

Die Vorbereitungszeit

Die Vorbereitungszeit erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten, bzw. ca. 100 Zeitstunden, die je nach Kursplan abends in der Woche und als Block am Wochenende stattfinden. Der Kurs ist gegliedert in Grundkurs, Praxisphase und Vertiefungskurs.

Grundkurs

Der Grundkurs ist in neun Einheiten unterteilt. In diesen Einheiten geht es um:

  • persönliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
  • Wahrnehmung von Befindlichkeiten
  • Biographiearbeit und Eigenreflexion
  • Begleitung und Umgang mit Trauer
  • Kommunikationstechniken
  • Grundsätze und Inhalte der Hospizbewegung
  • Kennenlernen der Einrichtung mit ihren Aufgaben

Praxisphase

Die Praxis wird in einer Einrichtung absolviert. Die Auswahl wird im Vorfeld mit den TeilnehmerInnen besprochen, der Erstkontakt zur Einrichtung und das Vorstellen der TeilnehmerIn dort erfolgt durch die zuständigen Koordinatorinnen. In dieser Phase werden erste Erfahrungen in Besuchssituationen gesammelt und in Praxisbegleittreffen reflektiert. Diese Begleittreffen dienen dem Austausch und die TeilnehmerInnen bekommen wichtige und spezifische Informationen für ihren späteren Einsatzbereich.

Der Vertiefungskurs

bildet den Abschluss des Vorbereitungskurses. Dieser Kursteil ist ebenfalls in neun Einheiten gegliedert und knüpft an gesammelte Erfahrungen und Reflexionen der TeilnehmerInnen an. Der Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung gegenüber Sterben und Tod. Im Einzelnen bedeutet das:

  • Vertiefung des bisherigen Lernstoffes
  • Auseinandersetzung mit prägenden Lebensthemen und unterschiedlichster Deutung dieser Themen
  • Sensibilisierung für außergewöhnliche Belastungssituationen
  • Auseinandersetzung mit Grenzen, Grenzziehung und Grenzwahrung
  • Was trägt Menschen, was lässt sie hoffen?

Nach Abschluss des Vertiefungskurses finden Einzelgespräche mit den TeilnehmerInnen und den Kursleitungen statt. Hier besteht für beide Seiten die Möglichkeit der Reflektion in Bezug auf Erwartungshaltung, Verbindlichkeit, Zutrauen und Vertrauen, Supervision, Veranstaltungen und Einsatzmöglichkeiten. In diesem Gespräch haben beide Seiten die Möglichkeit, sich für oder gegen eine Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu entscheiden.

Infomaterial
B.A Sandra Bossow
Mitarbeiterin im AHPBD
Telefon:
0461/5032364