So helfen wir

  • Herzlich willkommen! Das Katharinen Hospiz am Park ist ein Zentrum für Hospizarbeit und Palliativmedizin.

  • Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

    Ambulanter Hospiz- & Palliativberatungsdienst Wir begleiten schwerst-kranke und sterbende Menschen zu Hause und in stat. Einrichtungen.

  • Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

    Spezialisierte amb. Palliativversorgung Wir unterstützen Menschen mit einer lebensverkürzen-den Erkrankung zu Hause und in stat. Einrichtungen.

  • Palliativstation

    Palliativstation Wir geben schwerstkranken Menschen, die unter Symptomen leiden, medi-zinisch, pflegerisch und psychosozial Unterstützung.

  • Konsiliardienst

    Konsiliardienst Im Krankenhaus bieten wir eine palliativmedizinische Mitbehandlung in Kooperation mit den Ärzten und Pflegenden der jeweiligen Station an.

  • Trauerberatung

    Trauerberatung Wir begleiten und unterstützen Menschen, die einen schweren Verlust erlebt haben.

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

    Ambulanter Kinder- & Jugendhospizdienst Wir begleiten Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die Sterben, Tod und Trauer erleben.

  • Ausgabe 32 herunterladen

    Der Katharinen Brief Der Katharinen Brief (Nr. 32) ist nun online als PDF-Download verfügbar. Hier können Sie die aktuelle Ausgabe herunterladen!

Neuigkeiten

Vorstellung und Handhabung einer Patientenverfügung, Willenserklärung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

im Katharinen Hospiz am Park ohne...

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Benefiz-Theaterstück

zu Gunsten des Katharinen Hospiz

10 Jahre Marien-Café – das ist ein Grund zum Feiern. „Bunt, ereignisreich, herausfordernd und gut war es“, so fasst Inhaberin Kerstin Meurer das vergangene Jahrzehnt zusammen.

Aber besonders in den letzten Wochen musste sie am eigenen Leib erfahren, dass das Leben nicht nur Sonnenschein für einen bereithält. Getragen wurde sie durch diese schweren Stunden von Freunden, Mitarbeitern und der Familie. Diese kaum in Worte zufassende Unterstützung brachte sie dazu, ein Benefiz-Theaterstück zu Gunsten des Katharinen Hospiz am Park zu veranstalten, um durch den Erlös ein Stück dieses Gefühls weiterzureichen.

So kam es dazu, dass statt großer Feier am 3. Juli 2017 zum „Open-Air Krimitheaterstück“ des Improvisationstheaters „Fiese Matenten“ geladen wurde.

 

Sowohl der Erlös der Eintrittsgelder als auch der Tagesumsatz des Marien-Cafés wurden gespendet und kamen mehreren Menschen, die das Katharinen Hospiz am Park betreut, zugute:

Familie K. aus Sörup

Pia hat eine schwere Hirnschädigung, die Prognose ist ungewiss. Sie ist rund um die Uhr auf Pflege und Betreuung angewiesen. Ein Intensivpflegedienst ist nachts und an einigen Tagen auch tagsüber vor Ort und unterstützt die Familie dabei. Pia wohnt mit ihrer Mutter bei den Großeltern, die räumlichen Möglichkeiten sind eingeschränkt. Im Erdgeschoss gibt es das einzige kleine Duschbad, allerdings keine Möglichkeiten für Schlafräume. Pias Zimmer ist im Obergeschoss, sie muss zum Duschen mit 2 Personen (mit Beatmung etc.) nach unten getragen werden. Es gibt auch Tage, an dem der Transport für Pia zu belastend ist. So ist sie momentan fast überwiegend oben. Um eine adäquate Pflege und auch wieder Kontakt zum Familienleben zu ermöglichen, ist ein kleiner Anbau im Erdgeschoss mit einem Zimmer für Pia und einem behindertengerechten Bad geplant. Die Familie kann die Kosten nicht tragen, es sind Zuschüsse beim Amt beantragt. Für die (noch unklare) Restsumme benötigt die Familie Unterstützung.

Familie W. aus Flensburg

Der Vater ist im April 2010 bei uns auf der Palliativstation verstorben, die Kinder waren damals 4 und 6 Jahre. Der ältere Sohn hat danach eine Trauergruppe besucht. Über den Kontakt mit der Schulsozialarbeiterin sind jetzt beide Kinder noch mal bei uns in den Trauergruppen. Der Sohn ist inzwischen 12 Jahre. Letzte Woche haben die Jugendlichen im Rahmen der Trauergruppe Bogenschießen kennengelernt, für den Jungen war diese Erfahrung der Körperspannung und des Loslassens sehr intensiv und in ihm wächst der große Wunsch, das für sich selbst weiter zu machen. Die Mutter hat nicht die Mittel, dem Jungen dies regelmäßig zu ermöglichen. Gebraucht würden eine finanzielle Unterstützung für die Fahrtkosten und Teilnehmergebühren, weil der Verein in Harrislee ist. 

Eine Familie aus dem Kreisgebiet:

Der Vater ist letztes Jahr nach einer Krebserkrankung zuhause verstorben. Die Familie wird weiterhin durch den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst vielfältig begleitet. Spürbar ist die starke Belastung der Mutter, denn ihr Tag als Alleinerziehende beginnt um 6.00 Uhr und geht bis tief in die Nacht. Wünschenswert wäre für diese wie auch für andere Familien, der unbürokratische Einsatz einer Haushaltshilfe für eine gewisse Zeit. Denn für die Krankenkassen muss zur Genehmigung entweder eine schwere Erkrankung bzw. ein bestimmtes Alter der Kinder vorliegen. Daran scheitern viele Familien gerade in Akutsituationen. Sie brauchen häufig eine schnelle, unbürokratische Hilfe – während der Erkrankung genauso wie nach dem Tod eines Elternteiles oder auch bei Kindern über 12 Jahren.

Familie V. aus Flensburg:

Der Vater ist an ALS erkrankt, die Söhne der Familie sind 4 und 9 Jahre. Aufgrund der äußerst schwierigen Situation zuhause musste die Mutter Anfang Februar mit den Kindern ausziehen. Beide Kinder zeigten in Schule und Kindergarten Auffälligkeiten. Die finanzielle Situation ermöglicht der Mutter keine großen Spielräume. Für die Familie wäre die Möglichkeit, gemeinsame Ausflüge machen zu können bzw. eine Unterstützung für die Gestaltung der neuen Wohnung wünschenswert.

Frau B.:

Frau B. lebt in Flensburg-Mürwik. Sie ist 74 Jahre alt. Kurz vor Weihnachten 2015 kam sie wegen geschwächter Gesundheit ins Krankenhaus. Dort wurde eine fortgeschrittene lebensverkürzende Erkrankung festgestellt. Nach dem Aufenthalt in der Klinik konnte sie nicht mehr in die Häuslichkeit entlassen werden. Während ihrer Zeit in der Seniorenresidenz verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend, so dass sie im März 2016 für drei Wochen auf die Palliativstation vom Katharinen Hospiz am Park aufgenommen worden ist. Stabilisiert konnte sie anschließend wieder in die Senioreneinrichtung entlassen werden.

Frau B. wird weiterhin von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst unterstützt und begleitet. Trotz all der erlebten Schicksalsschläge in ihrem Leben hat Frau B. ihre so positive Haltung und Ausstrahlung behalten und ist zudem außerordentlich dankbar. Ihre sehr angespannte finanzielle Situation lässt schon kleine Anschaffungen nicht zu. So wird zum Beispiel durch die starke Gewichtsabnahme neue Kleidung benötigt.

Dank des Marien-Cafés und Ihren Spenden können wir etwas für diese Familien bewegen. Vielen Dank dafür!